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Berlin am 20.01.2013, erster Tag des ersten Zyklus

Kleine Städte, Große Vögel 

Rupert Pupkin, Ivan und Meister Splinter

Kreide auf Schultafel, 130 x 90 cm, gelöscht am 03.02.2013

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Der Trialog in Berlin trifft sich zum ersten Mal. Wir stoßen an und entzünden unsere Kerze (die momentan eine große Kerze in der Tischmitte ist). Nach einer kleinen Befindlichkeits-Runde spielen wir, um den Kopf freizubekommen, ein Spiel bei dem man nicht assoziieren darf. Anschließend reden wir über Ängste und Freuden, die uns in der Woche begleitet haben und beginnen nach einer kurzen Tischmusik den inhaltlichen Teil.

Beim ersten Trialog geht es vor allem um den Trialog selbst. Wer sind wir? Was wollen wir (und was nicht)? Welche Befürchtungen und welche Hoffnungen haben wir ? Wie gestalten wir den Berliner Trialog am besten nach diesen Vorstellungen?

Wir halten vieles fest. Zu viel für einen knappen Text. „Keine Angst, keine Schuld“ steht dabei ganz oben. Uns geht es dabei auch um Hierarchien und Machtgefälle untereinander. Der Trialog wird eine Plattform für uns und auf dieser Plattform wollen wir zu uns selbst und zueinander finden. Auf dieser Plattform wachsen Ideen, werden Ruhepole gefunden, werden Sorgen ungehindert abgelegt, Freiheiten ausgelebt und vor allem Spaß gehabt. Dabei erschaffen wir zusammen etwas, reißen aber auch immer etwas gemeinsam geschaffenes ein. Wir führen die Hamburger Idee des Tafelbildes aus einem einfachen Grund fort: Keiner von uns ist Tafelmalexperte – man begegnet sich auf einer Augenhöhe.

Wir einigen uns auf Regeln für die Kommunikation, das Tafelmalen und den Rahmen eines Trialog-Abends und beginnen mit unserem ersten Bild.

Das Bild durchläuft viele Veränderungen und wird nach ca. 2 Stunden mit gemeinsamer Zufriedenheit und leichter Erschöpfung beendet. Mit der Vollendung des Bildes stehen die zukünftigen Kampfnamen des Berliner Trialogs fest: „Meister Splinter“ und „Rupert Pupkin“ werden getauft und Ivan bleibt „Ivan“.

Bevor die Kerze ausgeblasen wird, sprechen wir über zukünftige Trialoge. Der Berliner Trialog will sich ca. 14-tägig treffen und setzt am Ende eines Abends immer den Termin für den übernächsten Trialog fest. Wir einigen uns auf die nächsten beiden Termine, betrachten zufrieden unser Bild, feiern eine weitere Taufe und nennen es: „Kleine Städte, Große Vögel““

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