Found Trialogs worldwide

Save the World. Rediscover the Analog.

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4 Antworten auf Found Trialogs worldwide

  1. Ingo Neitzke sagt:

    Danke für eure Beiträge.

    „Was ich … überhaupt nicht leiden kann, ist, dass es mir erzählen möchte, was ich tun sollte.“
    Das einzig für mich Interessante am Leben ist täglich anderen mitzuteilen, was sie tun sollten und andere zu fragen, was ich tun soll. Bezüglich der Unterscheidung zwischen Lehren und Belehren befinde ich mich noch in der Lernphase. Ich weiß noch nicht mal, ob diese Unterscheidung sinnvoll ist. 🙂

    „Da ich für mein Leben selbst verantwortlich bin, hat dazu niemand ein Recht.“
    Wir haben nicht nur das Recht, sondern die Pflicht einander zu korrigieren und zu kommunizieren. Sogar dann, wenn jeder seine eigene Erde haben könnte. Problematisch sind jedoch unsere extrem unterschiedlichen Bewusstseinsstufen und Schmerzempfindlichkeiten.
    Bitte lies mal Die Rettung der Welt.

  2. schlomo sagt:

    Hallo Ingo, Hallo Apollon,

    ja, das Video ist natürlich stark überzeichnet und sehr emotional. Aber offenbar trifft es einen Nerv und so eben auch meinen. Ich mag z.B. , dass es ein Gedicht ist, das rezitiert wird. Bei den meisten Dingen kann ich auch den Bildern zustimmen. Denn es ist viel toller bestimmte Momente mit Menschen zu teilen, als eben ein Foto hochzuladen. Andererseits ist es natürlich auch eine banale Aussage, dass Einsamkeit blöd ist.

    Es ist ein befremdlicher Anblick, dass alle nur noch auf ihre Smartphones starren. Denn, was sehen sie da die ganze Zeit? Jedenfalls nicht, was um sie herum passiert. Und in dem Maße, wie die Zeit zunimmt, die die Leute auf Bildschirme schauen, desto mehr verlieren sie den Ort aus den Augen, an dem sie sich selbst befinden. Sie sind mit dem Körper an einem anderen Ort als mit den Gedanken.

    Neulich hat sich eine Amerikanerin totgefahren, weil sie „I’m happy!“ auf Facebook gepostet hatte. Eine Sekunde, nachdem sie den Sende-Button gedrückt hatte, war sie tot. Es lohnt sich nicht wirklich, sich vom süßen Gesang des Cyberspace verführen zu lassen und wenn, dann nur in marginaler Dosierung.

  3. Apollon sagt:

    Hallo Schlomo, Hallo Ingo,

    ich bin auch gespalten, was das Video angeht.

    Einerseits kann man Gesellschaft als eine willkürliche Angelegenheit ansehen. Was man so tut (z.B. Facebook, Smartphone, etc), ist also moralisch hinterfragbar.
    Andererseits ergibt sich daraus nicht, dass eine Abkehr von der gängigen Praxis dann auch automatisch die ethisch richtige Verhaltensweise ist.

    Was ich an dem Video überhaupt nicht leiden kann, ist, dass es mir erzählen möchte, was ich tun sollte. Da ich für mein Leben selbst verantwortlich bin, hat dazu niemand ein Recht.

    Gruß
    Apollon

  4. Ingo Neitzke sagt:

    Einerseits ein dringend nötiger Beitrag damit mehr Menschen vom Neben- und Gegeneinander zum Miteinander angeregt werden.
    Andererseits gilt weiterhin: Die Dosis macht das Gift. Auch bei Analog-Romantik.
    😉

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