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Hamburg am 21.11.2014, erster Tag des 32sten Zyklus‘

#176 Oscars Fahrradunfälle

141121_1.32Apollon, Diana und Schlomo

Kreide auf Tafel Nr.4, 150 x 100 cm, zum Teil gelöscht am 28.11.2014

Der Trialog ist vollständig und so starten wir in diesen sehr produktiven Abend. Die Tafel wird aufgebaut. Diana und Apollon erörtern Gestaltungsdetails zum Buchprojekt. Schlomo kommt dazu und es entwickelt sich ein fruchtbares Gespräch über Wirklichkeitskonstruktionen, paranoiische Beobachtungen, Erkenntnistheorie, revolutionäre Veränderungspotenziale und wie diese sich entfalten könnten, wir hören vom tollen Konzert einer unprätentiösen Sängerin und diskutieren bei einer Zigarette über die Eigenwerbung eines Band-Dokumentations Dienstleisters. Wir wollen alles wissen, sind hochmotiviert und wollen uns nicht blamieren. Mit der Zeit kommt die Sicherheit. Bei einem letzten Bier am Steindamm reden wir noch kurz über ausgerichtete Quasare, die wie Perlen an Fäden aufgereiht sind und eine unvorstellbar große Struktur aus ‚Fasern‘ im Universum bilden und die Möglichkeit, dass es sich bei dieser Struktur in Wirklichkeit um den unteren Zipfel einer Plastiktüte handeln könnte, mit der ein Alien gerade durch den Supermarkt geht.

Wir warten eine halbe Stunde auf die U-Bahn, ohne zu versäumen, den Fahrgästen in den vorbeifahrenden U-Bahnen fröhlich zuzuwinken und das Feedback zu genießen.

Keine Angst und keine Schuld

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Eine Antwort auf ∆1_141121_1.32

  1. schlomo sagt:

    Wir hatten noch eine Kontroverse um die Rolle von Bewusstsein innerhalb des Ganzen. Ich denke, dass es sich um eine Art Dualismus von Bewusstsein und Materie handelt, welche untrennbar voneinander sind. Ohne einen Beobachter gibt es auch keine Beobachtung und jede Spekulation darüber, ob es auch anders sein könnte, also eine materielle Welt völlig ohne weltwahrnehmende Instanzen möglich wäre, immer spekulativ bleiben wird, weil sich nur ein bewusstes Wesen so eine Welt vorstellen kann, aber niemals im Stande sein wird, diese Annahme auch nachzuweisen. Apollon war da anderer Meinung.

    Das Ganze ist dasselbe wie Nichts. Erst durch die Unterscheidung von Beobachter und Beobachtetem entsteht eine Welt.

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