Trialog in Berlin

So ist es! 

Erstmals treffen sich an diesem Abend Toula, Ivan und Pumuckl, um zu gucken, was geht. Toula lädt uns zum täglichen Kreide-Mandala-Maler ein, ehe wir obdach- und ahnungslos in den Humboldthain ziehen und den alten Bunker besteigen. 

Wir stellen eine winzige Tafel auf, zünden eine Kerze und lernen uns kennen; dabei sagen wir uns immer nur zwei von drei Wahrheiten und wissen am Ende nicht nur, wie die anderen so sein könnten, sondern auch, wie sie lügen mögen. 

Dann wird sehr lange diskutiert: Wer oder was sind wir? Wer oder was ist der Trialog? Wie wollen und müssen wir das ganze machen? Was bringen wir mit? Was davon ist Altlast und was davon wert bewahrt zu werden? 

Dabei wird gemalt. Wir beginnen mit den Füßen. Die kleine Tafel füllt sich schnell, verändert sich dann aber immer wieder. Langsam wird es dunkel. Wir sprechen immer noch darüber wie es weitergehen soll, aber auch über wortlose Kommunikation, übers Schreiben, übers Lernen und Lehren und darüber, wie wir uns wahrgenommen haben.

Am Ende schweigen wir zusammen und genießen die Lichter über der Stadt, den fernen Fluglärm. Dann: Aufbruch. Wir wollen uns wieder sehen. In drei Wochen.

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Eine Antwort auf Trialog in Berlin

  1. schlomo sagt:

    Das finde ich ganz toll! Gern komme ich Euch mal besuchen. Liebe Grüße, Schlomo

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