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 Hamburg am 25.09.2013sechster Tag des 27sten Zyklus‘

#155 Pfandthomas

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Apollon, Schlomo, Teddy King und B-Kart

Kreide auf Tafel Nr. 4, 150 x 100 cm

Gemeinsam kommen wir der Definition eines gemeinsamen Projektes näher. Grob umrissen geht es um Folgendes:

Das Raumschiff der Poenten saust durch die äußeren Bezirke der Milchstrasse, auf der Suche nach Glas – dem Treibstoff ihres fortschrittlichen Glas-Antriebes. Unglücklicherweise ist Glas auf Pointe, das ist der Heimatplanet der Poenten, sehr selten, weshalb die Poenten zu solchen Missionen gezwungen sind.
Auf dem Schirm des Piloten blinkt ein Burghard-Signal. Die Poenten wissen: „Wo ein Burghard ist, da ist auch Glas“, wie ein altes, pointilistisches Sprichwort sagt.
Sie landen auf einer Wiese in der Nähe eines Badesees. An diesem See liegt Thomas, der Flaschensammler – Seine Freunde nennen ihn auch Pfandthomas – , mit einem Kasten Bier in der Sonne. Schnell entdecken die Poenten mit ihren sensiblen Sensoren das wertvolle Glas.
Etwas später, die Poenten haben sich inzwischen mit Thomas bekannt gemacht, geht es um den Preis für die Flaschen. Die Poenten bieten an, mit Eiswürfeln zu bezahlen. Das ist die offizielle Währung auf Pointe, weil Eiswürfel genauso wie Glas, sehr selten sind. Das Angebot lehnt Thomas aus verständlichen Gründen ab. Ihm ist jedoch aufgefallen, dass das gesamte Raumschiff, sowie die Ausrüstungsgegenstände der Poenten aus purem Gold und Platin hergestellt sind. So kommt es schließlich, dass die Poenten die Flaschen mit ihren Uniformknöpfen bezahlen.
Glücklich über das gelungene Geschäft ziehen die Poenten von dannen und können die Begrenztheit des irdischen Glasdealers nicht fassen. Da wollte jemand Gold statt Eiswürfel. Dabei war der ganze Planet Pointe aus Gold und Platin! Und dafür hatte dieser Depp ihnen Glas verkauft. Für Dreck!
Diese Geschäftsverbindung sollte sich noch sehr lange als äußerst fruchtbar für alle Beteiligten erweisen. So wurde Pfandthomas zu dem, was er ist. Der Rest ist Legende.

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